27.10.2022 | BMF

Ergebnisse der 163. Steuerschätzung

Den Ergebnissen der 163. Steuerschätzung zufolge fallen die Steuereinnahmen für Bund, Länder und Kommunen im Schätzzeitraum mit Ausnahme des laufenden Jahres höher aus als noch in der Mai-Schätzung erwartet. Dies eröffne jedoch keine neuen Spielräume, so Bundesfinanzminister Christian Lindner. Inflationsbedingte Mehreinnahmen würden zurückgegeben.

Die prognostizierten Steuereinnahmen liegen im Vergleich zur Schätzung im Mai 2022 dabei vor allem in den Jahren 2024 bis 2026 höher, um rund 28,3 Milliarden Euro in 2024 bis zu rund 46,8 Milliarden Euro im Jahr 2026. Allerdings seien die Schätzergebnisse mit Blick auf die hohe Unsicherheit bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung mit großer Vorsicht zu interpretieren, betont das Bundesministerium der Finanzen (BMF).

Einige der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen befänden sich zudem noch in den parlamentarischen Beratungen und seien in der aktuellen Schätzung daher noch nicht berücksichtigt. Hierzu gehören insbesondere das Inflationsausgleichsgesetz sowie das Jahressteuergesetz 2022. Durch diese Maßnahmen sei mit erheblichen Mindereinnahmen gegenüber dem aktuellen Schätzergebnis zu rechnen.

Details und Grafiken können der Website des BMF entnommen werden.

(BMF / STB Web)